Rückruf
Haben Sie eine Frage oder ein anderes Anliegen? Ich helfen Ihnen gerne weiter und rufe Sie kostenlos zurück.

Zum Rückruf

Kontakt
Tel.: 030 403 72 483
E-Mail: H.Puehl@gmx.de

Supervision - Aspekte organisationeller Beratung

zurück zur Übersicht

 

Inhalt

Heidi Möller: Schnittstellen zwischen Supervision und Organisationsberatung
Harald Pühl: Teamsupervision: Auftragsklärung, Nachfrageanalyse und organisationelle Triangulierung
Erhard Tietel: Trianguläre Räume und soziale Häute in Organisationen
Johann August Schülein: Organisation als Institution Zur Relevanz des Institutionskonzepts für das Verständnis von Organisationen
Harald Pühl: Der Supervisor als Leiter und Pädagoge
Wolfgang Schmidbauer: Mobbing - Kannibalischer Narzissmus in Systemen unter Stress
Heinz-Ulrich Thiel: Die Bedeutung der Organisationsgeschichte für den Supervisionsprozess
Franz Wellendorf: überlegungen zum „Unbewussten“ in Organisationen
Christiane Schiersmann, Heinz-Ulrich Thiel: Macht als Thema in der Supervision mit Leitungskräften
Ross A. Lazar: Bions Modell "Container-Contained" und seine Implikationen für die Praxis der Supervision
Karl König, Hermann Staats: Organisationen als Auslöser von übertragungen und Gegenübertragungen
Bernd Oberhoff: Szenisches Verstehen in der institutionellen Supervision

 

Vorwort

"Organisationelle Beratung" ist eine neue Wortschöpfung. Sie weist auf die stärkere Akzentuierung des Organisationsgeschehens in der Supervision hin. Supervision einerseits und Organisationen andererseits sind zwei anspruchsvolle "Partner" (wie die unterschiedlichen Begriffe Institution und Organisation) . Supervision als professionalisierte Beratungsmethode beruflicher Kontexte beschäftigt sich inzwischen fast ausschließlich mit der Unterstützung und Begleitung von Veränderungs- und Umsetzungsprozessen. Organisationen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Komplexität und schwer zu durchschauender Dynamik aus. Mit diesen beiden Seiten setzen sich die Autorinnen und Autoren in ihren Beiträgen auf originelle Weise auseinander.

Das vorliegende Buch vertieft interessante Aspekte organisationeller Beratung, die für sowohl für die Praxis relevant sind als auch für die theoretische Weiterentwicklung.

Ich stand schon einmal vor der Aufgabe für ein Buch einen passenden Titel zu finden, das nach zwei Auflagen ganz neu gestaltet wurde. Es handelte sich um das Handbuch der Supervision, das nun bereits in der 2. Auflage unter dem neuen Titel "Handbuch der Supervision 2" erschienen ist. Die selbe Aufgabe stellte sich bei dem vorliegenden Buch. Nach ebenfalls zwei Auflagen habe ich das Buch völlig neu gestaltet: durch die Neuaufnahme neuer Beiträge, die Aktualisierung einiger Beiträge aus dem Buch "Supervision in Institutionen" und zwei vergriffener aber häufig zitierter Artikel aus dem ersten Handbuch der Supervision, die ebenfalls überarbeitet und aktualisiert wurden.

 

Pressestimmen

"Zwölf Autorinnen nebst Herausgeber bringen je erstaunliche und erhellende Ansichten in die Diskussion. Wolfgang Schmidbauer entfilzt den Tatbestand Mobbing, ja enttarnt ihn als Ausdruck für institutionelle Krisen. Christiane Schiersmann und Heinz-Ulrich Thiel widmen sich der weiterhin tabuisierten Machtfrage in der Supervision mit Leitungskräften und lokalisieren dabei sowohl Gewalt als auch Gewaltpotenzial. Gefüllt mit derart streitbaren Themen bringt der Band Bewegung in die Szene."

Die Tageszeitung (TAZ)